Jetzt erst recht!

Jetzt erst recht!

Während das deutsche Unterhaltungsfernsehen einen Talkmaster nach dem anderen entlässt oder auf unattraktive Termine verlegt, startet das Neuland mit „Workshop“ ein neues Live-Talk-Format. „Muss das sein?“, fragen kritische und medienbewusste Beobachter. „Jetzt erst recht“ entgegnen wir ihnen im Brustton der Überzeugung. Denn während TV-Talks vor allem durch konsequentes Zerreden und radikalen Populismus auffielen, will „Workshop“ vor allem eins: sich selbst genug sein. Keine wechselnden Gäste, sondern zwei feste Gesprächspartner, die wissen, wovon sie reden, wenn sie wissen, wovon sie reden. Keine Pseudoaktualität, sondern kraftvolle Machetenschläge durch das Dickicht der totalen Information. Keine „Themen“, abgehakt von selbsternannten Experten und üblichen Verdächtigen, sondern Inhalte, von denen wir heute noch nicht wissen, ob sie uns morgen noch interessieren werden. Angetrieben nur von unserer eigenen Neugier und der Sorge um das Unterhaltungsgefühl des Publikums, navigieren wir durch Felder von Kunst und Gesellschaft, Literatur und Musik, tauchen durch popkulturelle Untiefen und unternehmen ästhetische Höhenflüge. Die einzige Gewissheit: „Das Beste kommt immer zum Schluss“. – ck